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Magnesium
ist ein lebenswichtiger Baustoff. Er muss laufend über die
Nahrung aufgenommen werden, da der Körper ihn nicht selbst
herstellen kann. Für solche Stoffe werden von der Deutschen
Gesellschaft für Ernährung Empfehlungen gegeben, wie hoch
die tägliche Zufuhr sein sollte.
Für Frauen gilt eine Zufuhr von 300mg,
für Männer von 350mg Magnesium pro Tag als empfehlenswert.
Eine
Zahl wie „350mg“ hört sich im ersten Moment sehr
wenig an. Und doch ist es bei unserer Ernährung recht schwierig,
so viel Magnesium zu sich zu nehmen.
Magnesiumgehalt
in je 100g Lebensmittel.
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Viel
Magnesium ist enthalten in:
Sesamsamen und Leinsamen (350mg)
Weizenkeimen und Sojabohnen (250mg)
Nüssen (175mg)
Vollkornbrot (90mg)
Hülsenfrüchten (70mg)
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Wenig
Magnesium ist enthalten in:
Teigwaren (65mg)
Reis, poliert (65mg)
Brot, hell (30mg)
Fisch und Käse (30mg)
Fleisch (25mg)
Gemüse (20mg)
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Fast
gar kein Magnesium ist enthalten in:
Butter, Zucker, Ölen, Fetten, Alkoholika, Quark, Obst
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Ganz oben in der Liste sehen Sie Sesamsamen und Leinsamen. Man könnte
nun denken: Ganz einfach, ich esse 100g Leinsamen pro Tag und habe
damit genug Magnesium zu mir genommen. Aber haben Sie schon einmal
100g Leinsamen gegessen? Oder wer isst schon regelmäßig
100g Sesamsamen pro Tag? Ganz abgesehen von den Kalorien, die Sie
dadurch aufnehmen.
Sie
sehen, die magnesiumreichen Lebensmittel sind entweder exotisch,
oder aber sie sind zu fett. Dies trifft z.B. auch auf alle Nüsse
zu, die eigentlich sehr viel Magnesium enthalten. Aber können
Sie es sich erlauben, jeden Tag rund 1000 kcal in Form von Nüssen
zu essen?
Das,
wovon wir uns heute ernähren, ist also im Durchschnitt recht
arm an Magnesium. Darum ist es besonders schwierig, den Magnesiumbedarf
allein über die Ernährung zu decken.
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