Homocystein
ist ein Eiweißmolekül, das von unserem Körper
selbst gebildet wird. Homocystein tritt lediglich als Zwischenprodukt
auf und hat keine besondere Aufgabe. Es kann die Elastizität
der Gefäße beeinflussen und muss daher schnell in unschädliche
Produkte umgewandelt werden.
Genau hier liegt das Problem: denn bevor der Abbau geschieht,
kann Homocystein Schaden verursachen. So kann es unter Umständen
dazu beitragen, dass Ablagerungen an unseren Gefäßwänden
ermöglicht oder beschleunigt werden.
Homocystein
die Auswirkungen
Ablagerungen
machen unsere Gefäße starr und die Gefäßverkalkung
beginnt.
Oft wird der Gefäßdurchmesser an manchen Stellen kleiner
und der Blutstrom wird ungleichmäßiger. Die daraus
eventuell resultierende Unterbrechung der Blutzufuhr kann zu bleibenden
Schäden führen. Es kommt auch oft vor, dass unsere Blutzellen
die Ablagerungen an den Gefäßen fälschlicherweise
für eine Verletzung halten. Sie bilden dann einen Pfropfen,
der das Gefäß teilweise oder vollständig verstopft.
Reißt sich ein solcher Pfropfen los, kann er im Herzen oder
im Gehirn einen Infarkt und in der Lunge eine Embolie auslösen.
Ablagerungen in Gefäßen können Krankheiten wie
Gefäßverengung, Herzinfarkt, Schlaganfall, Demenz und
unter Umständen sogar Morbus Alzheimer verursachen.
Katz'
und Maus: Homocystein und B-Vitamine
Folsäure
und Vitamin B6 reagieren mit Homocystein und bauen es zu Methionin
ab, einem (im Gegensatz zu Homocystein) nützlichen Stoffwechselprodukt
unseres Körpers. Das Vitamin B12 unterstützt und ergänzt
wiederum die Wirkung der Folsäure.